Friedensnobelpreis für Nadia Murad und Denis Mukwege

Die diesjährigen Gewinner des Friedensnobelpreises stehen fest: Nadia Murad und Denis Mukwege. Beide haben sich jeweils durch den Einsatz gegen Kriegsverbrechen an Frauen ausgezeichnet. Nadia Murad wurde vom Islamischen Staat, wie viele andere jesidische Frauen im Nordirak, verschleppt und als Sexsklavin gehalten. Nachdem ihr die Flucht gelang, ist sie nun als UN-Sonderbotschafterin unterwegs, um die Verbrechen des IS anzuprangern.

Mukwege, ein Gynäkologe aus der Demokratischen Republik Kongo, arbeitet seit Jahrzehnten in seiner vom Bürgerkrieg zerstörten Heimat daran, dass Frauen medizinische Hilfe bekommen, sei es bei der Geburt oder als Opfer von sexueller Gewalt. Mukwege, auch der „Mann, der die Frauen repariert“ genannt, machte die gezielte Gewalt gegen kongolesischen Frauen als Kriegsverbrechen international bekannt, damit die Gräueltaten endlich geahndet werden. Er war bereits mehrmals zu Gast in Luxemburg und wurde u.a. 2014 mit dem Sakharov Preis des Europäischen Parlamentes geehrt.

Mehr zum Lebenswerk von Denis Mukwege finden Sie in den folgenden Büchern im CITIM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Share this