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Agenda

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Mai
23
mar
Kinderlesung: Wenn der Löwe brüllt @ CITIM
Mai 23 @ 15:00 – 16:00

Mal ist der Löwe der Hunger, mal der Beschützer, dann wieder der Tröster … Einfühlsam erzählt Nasrin Siege mit „Wenn der Löwe brüllt“ von einem Tag im Leben der Straßenjungen Emanuel und Bilali. Mit den wunderbaren Illustrationen von Barbara Nascimbeni, die die Autorin als Bilderbuchkino präsentiert, begleiten wir die zwei Jungen durch die Straßen einer großen Stadt.

Alter
5 bis 7 Jahren

Sprache
Deutsch

Autrorin

Nasrin Siege wurde 1950 in Teheran (Iran) geboren. Als Neunjährige kam sie zusammen mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie machte Abitur, studierte Psychologie in Kiel und arbeitete danach als Psychotherapeutin in einer Suchtklinik in Friedrichsdorf bei Frankfurt am Main.Durch ihre Heirat mit einem deutschen Entwicklungshelfer kam sie 1983, zusammen mit ihrer damals 16 Monate alten Tochter, zum ersten Mal nach Tansania. Hier verbrachten sie drei Jahre und während dieser Zeit kam ihr Sohn auf die Welt. Nach dem Aufenthalt in Tansania lebten sie vier Jahre in Sambia, dann wieder zehn Jahre in Tansania und von 2005 bis Ende 2007 in Madagaskar. Von 2008 bis 2016 lebte sie in Äthiopien und jetzt wieder in Deutschland. Nasrin Siege hat bereits als Schülerin und Studentin Geschichten, Märchen und Gedichte geschrieben. Später in Sambia, während sie an ihrem ersten Kinderbuch schrieb, begann sie parallel dazu afrikanische Märchen zu sammeln.Mit ihren Büchern möchte sie den jungen und erwachsenen, deutschen und ausländischen Lesern zeigen, dass Kinder wie Sombo, Juma, Akbar, Shirin und Sabine vor allem Kinder sind. Sie mögen vielleicht anderen und ihnen zunächst fremden Kulturen angehören, und doch sind sie ihnen in ihren Wünschen, Gefühlen und Gedanken ähnlich.

 

Einschreibung erwünscht

 

Leseabend: Nasrin Siege – Ein Leben auf Reisen @ CITIM
Mai 23 @ 18:30

Von Persien nach Deutschland – Tansania – Sambia – Tansania –Madagaskar – Äthiopien – Deutschland und im Mai 2017 auf Lesereise in Luxemburg!

Am 23. Mai wird Nasrin Siege uns von ihrem Leben in verschiedenen Ländern und von ihrer Arbeit als Entwicklungshelferin, Psychotherapeutin und Autorin erzählen. Im Wechsel zwischen Erzählen und Lesen wird sie uns mit „Shirin – Wo gehöre ich hin?“ in das Hamburg der 60iger Jahre mitnehmen, wo sie aufwuchs und mit „Juma, ein Straßenkind aus Tansania“ und ihren anderen Afrikabüchern nach Dar-es-Salaam, Antananarivu und Addis Abeba.

Nasrin Sieges Kinder- und Jugendbücher stehen in engem Zusammenhang mit den Menschen in den Hilfsprojekten, in denen sie sich seit 1994 ehrenamtlich engagiert und die 1996 zur Gründung des Vereins „Hilfe für Afrika e.V.“ führten. Sie wird von den Anfängen ihres Engagements und der Arbeit des Vereins bis heute, vom besonderen Stellenwert der Literatur in der von ihr gelebten Sozialarbeit in den verschiedenen Projekten, vom therapeutischen Effekt des Erzählens, von der Biografiearbeit mit den Straßenkindern berichten.

Mit ihren Büchern „Juma, ein Straßenkind aus Tansania“, „Wenn der Löwe brüllt“ und „Ich kehre zurück, Dadabé“ hören wir die Stimmen der Straßenkinder. Mit den Geschichten der Jugendlichen einer Straßenbücherei in Antananarivu im Buch „Madagaskar – Tage unseres Lebens“ und den Geschichten der Kinder von „Let me be a child“ (Äthiopien) sprechen sie zu uns

Juin
3
sam
Lesewerkstatt – Am Tag, als Saída zu uns kam @ CITIM
Juin 3 @ 10:30 – 11:30

Das Buch

Am Tag, als Saída zu uns kam

Gómez Redondo, Susana
Wimmer, Sonja (Illustrationen)
Aus dem Spanischen von Catalina Rojas Hauser

Alter
ab 5 Jahren

Sprache
Lesung: Deutsch, Luxemburgisch
Umgangssprache: Luxemburgisch, Deutsch, Französich

Über das Buch

Es ist Winter, als Saída ankommt. Sie kommt mit ihrem Koffer und ohne ein Wort. Das Mädchen, das ihre Freundin werden will, beginnt zu suchen. Überall forscht sie nach Saídas Wörtern, sie sucht unter Tischen und zwischen Buntstiften, in Manteltaschen und Heften. Erst als sie versteht, dass Saída ihre Sprache nicht verloren hat, sondern mit ihren Wörtern in diesem frenden Land nichts anfangen kann, beginnen die Mädchen mit dem Tauschen: fremde Wörter gegen eigene, neue Laute gegen vertraute, Schriftzeichen, die wie Blumen aussehen, gegen Buchstaben aus Balken und Kreisen. Über diesem Hin und Her vergeht der Winter und als die Mandelbäume blühen, sind sie Freundinnen, jede reicher durch die Welt der anderen.

Dieses Bilderbuch erzählt poetisch und mit Bildern wie aus einer Traumwelt von der Begegnung zweier Kinder aus verschiedenen Kulturen, die forschend und spielend Fremdes zu Eigenem machen.

Animator
Marie-José Mergen Blasen

Juin
14
mer
Regenwald und Menschenrechte – Berichte von Teilnehmern der Studienreise Ecuador @ CITIM
Juin 14 @ 18:30 – 20:30
Juin
15
jeu
Rencontre – débat: Le travail, et après? @ CITIM
Juin 15 @ 19:00

avec Bernard Legros et Jean-Christophe Giuliani

 

À droite comme à gauche, on a fait du «travail» un absolu, une norme incontournable. En s’attaquant à sa position centrale dans nos vies, les auteurs entendent mettre à mal ce consensus afin de «penser contre le travail» et ainsi dépasser un système qui souvent nous broie. Car quelle est la véritable nature du travail dont on nous serine tant les vertus? N’y a-t-il pas une hypocrisie récurrente à encourager un système qui défend encore que le travail rend libre alors qu’il devient de plus en plus rare?
Plutôt que chercher à aménager le travail pour le faire perdurer, les auteurs tentent d’imaginer des voies de sortie. Leurs critiques rejoignent plusieurs sphères du travail: le mythe du plein emploi, le salariat, le management et ses ravages, la servitude volontaire des cadres et des classes moyennes ou encore le rôle de l’éducation arrimée au monde de l’entreprise. Leur but commun: un désir de remettre en cause le dogme du travail pour tous, du travail comme élément structurant de la vie individuelle et collective, de l’activité rémunérée comme horizon existentiel prépondérant. Aucune orthodoxie n’émane toutefois de ce texte, si ce n’est le désir partagé de remettre en cause le dogme du travail pour tous, du travail comme élément structurant de la vie individuelle et collective, de l’activité rémunérée et – si possible – rémunératrice comme horizon existentiel prépondérant. Mettre en question le travail devient un impératif quand tout un monde gravite autour de ce paradigme: celui de la (sur)production et de la (sur)consommation qui ne prend pas en compte les limites de la planète. Cela n’est plus possible; l’heure est venue de réfléchir à son après.