Soirée-débat en partant des articles dans le Monde diplomatique.
RT, pièce maîtresse de la stratégie d’influence russe. La discussion partira de l’article sur le sujet par Maxime Audinet dans le Diplo d’avril.
Cycle de formation de 8 séances en finance citoyenne organisé par etika avec le CITIM.
Sujet 8ème séance :
C’est pour qui ? : Que vous soyez spécialiste des marchés ou simple curieux, tout le monde intéressé par la finance et ses effets dans la société est le bienvenu !
Qui anime ? : etika assure les formations
Faut-il s’inscrire ? Inscription obligatoire avec envoi d’un courriel à education@etika.lu.
L’inscription implique une participation aux frais de 8 euros par atelier et par personne sans nourriture ni boisson ou de 15 euros par personne incluant la nourriture et les boissons.
Pour les personnes souhaitant poursuivre le cycle de formation dans son intégralité (soit 8 ateliers et une visite) nous proposons un forfait de 70 euros (sans repas ni boissons) ou un forfait de 120 euros comprenant un sandwich et une boisson fournie par etika. Télécharger le programme complet

Mal ist der Löwe der Hunger, mal der Beschützer, dann wieder der Tröster … Einfühlsam erzählt Nasrin Siege mit „Wenn der Löwe brüllt“ von einem Tag im Leben der Straßenjungen Emanuel und Bilali. Mit den wunderbaren Illustrationen von Barbara Nascimbeni, die die Autorin als Bilderbuchkino präsentiert, begleiten wir die zwei Jungen durch die Straßen einer großen Stadt.
Alter
5 bis 7 Jahren
Sprache
Deutsch
Autrorin
Nasrin Siege wurde 1950 in Teheran (Iran) geboren. Als Neunjährige kam sie zusammen mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie machte Abitur, studierte Psychologie in Kiel und arbeitete danach als Psychotherapeutin in einer Suchtklinik in Friedrichsdorf bei Frankfurt am Main.Durch ihre Heirat mit einem deutschen Entwicklungshelfer kam sie 1983, zusammen mit ihrer damals 16 Monate alten Tochter, zum ersten Mal nach Tansania. Hier verbrachten sie drei Jahre und während dieser Zeit kam ihr Sohn auf die Welt. Nach dem Aufenthalt in Tansania lebten sie vier Jahre in Sambia, dann wieder zehn Jahre in Tansania und von 2005 bis Ende 2007 in Madagaskar. Von 2008 bis 2016 lebte sie in Äthiopien und jetzt wieder in Deutschland. Nasrin Siege hat bereits als Schülerin und Studentin Geschichten, Märchen und Gedichte geschrieben. Später in Sambia, während sie an ihrem ersten Kinderbuch schrieb, begann sie parallel dazu afrikanische Märchen zu sammeln.Mit ihren Büchern möchte sie den jungen und erwachsenen, deutschen und ausländischen Lesern zeigen, dass Kinder wie Sombo, Juma, Akbar, Shirin und Sabine vor allem Kinder sind. Sie mögen vielleicht anderen und ihnen zunächst fremden Kulturen angehören, und doch sind sie ihnen in ihren Wünschen, Gefühlen und Gedanken ähnlich.
Von Persien nach Deutschland – Tansania – Sambia – Tansania –Madagaskar – Äthiopien – Deutschland und im Mai 2017 auf Lesereise in Luxemburg!
Am 23. Mai wird Nasrin Siege uns von ihrem Leben in verschiedenen Ländern und von ihrer Arbeit als Entwicklungshelferin, Psychotherapeutin und Autorin erzählen. Im Wechsel zwischen Erzählen und Lesen wird sie uns mit „Shirin – Wo gehöre ich hin?“ in das Hamburg der 60iger Jahre mitnehmen, wo sie aufwuchs und mit „Juma, ein Straßenkind aus Tansania“ und ihren anderen Afrikabüchern nach Dar-es-Salaam, Antananarivu und Addis Abeba.
Nasrin Sieges Kinder- und Jugendbücher stehen in engem Zusammenhang mit den Menschen in den Hilfsprojekten, in denen sie sich seit 1994 ehrenamtlich engagiert und die 1996 zur Gründung des Vereins „Hilfe für Afrika e.V.“ führten. Sie wird von den Anfängen ihres Engagements und der Arbeit des Vereins bis heute, vom besonderen Stellenwert der Literatur in der von ihr gelebten Sozialarbeit in den verschiedenen Projekten, vom therapeutischen Effekt des Erzählens, von der Biografiearbeit mit den Straßenkindern berichten.
Mit ihren Büchern „Juma, ein Straßenkind aus Tansania“, „Wenn der Löwe brüllt“ und „Ich kehre zurück, Dadabé“ hören wir die Stimmen der Straßenkinder. Mit den Geschichten der Jugendlichen einer Straßenbücherei in Antananarivu im Buch „Madagaskar – Tage unseres Lebens“ und den Geschichten der Kinder von „Let me be a child“ (Äthiopien) sprechen sie zu uns
Das Buch
Am Tag, als Saída zu uns kam
Gómez Redondo, Susana
Wimmer, Sonja (Illustrationen)
Aus dem Spanischen von Catalina Rojas Hauser
Alter
ab 5 Jahren
Sprache
Lesung: Deutsch, Luxemburgisch
Umgangssprache: Luxemburgisch, Deutsch, Französich
Über das Buch
Es ist Winter, als Saída ankommt. Sie kommt mit ihrem Koffer und ohne ein Wort. Das Mädchen, das ihre Freundin werden will, beginnt zu suchen. Überall forscht sie nach Saídas Wörtern, sie sucht unter Tischen und zwischen Buntstiften, in Manteltaschen und Heften. Erst als sie versteht, dass Saída ihre Sprache nicht verloren hat, sondern mit ihren Wörtern in diesem frenden Land nichts anfangen kann, beginnen die Mädchen mit dem Tauschen: fremde Wörter gegen eigene, neue Laute gegen vertraute, Schriftzeichen, die wie Blumen aussehen, gegen Buchstaben aus Balken und Kreisen. Über diesem Hin und Her vergeht der Winter und als die Mandelbäume blühen, sind sie Freundinnen, jede reicher durch die Welt der anderen.
Dieses Bilderbuch erzählt poetisch und mit Bildern wie aus einer Traumwelt von der Begegnung zweier Kinder aus verschiedenen Kulturen, die forschend und spielend Fremdes zu Eigenem machen.
Animator
Marie-José Mergen Blasen




